Vier Medaillen für Elisabeth Wisniewski bei den Landesmeisterschaften der Masters

Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der Leichtathletik-Masters in Hattersheim feierte Elisabeth Wisniewski nach einer zweimonatigen verletzungsbedingten Wettkampfpause ein gelungenes Comeback. Trotz der langen Pause entschied sie sich, in vier Disziplinen an den Start zu gehen – und wurde mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen belohnt.

Die Bedingungen hätten kaum schwieriger sein können. Extreme Hitze setzte allen Athletinnen und Athleten zu, hinzu kam die verständliche Unsicherheit, wie ihr Körper die Belastung nach der Verletzung verkraften würde. Dennoch zeigte Wisniewski von Beginn an Kampfgeist und Routine.

Den Wettkampftag eröffnete sie mit dem Kugelstoßen. Mit einer Weite von 7,70 Metern sicherte sie sich den zweiten Platz. Nur 20 Minuten später folgte der Hochsprung. Nach einer langen Wartezeit bis zu ihrem ersten Versuch übersprang sie 1,22 Meter und belegte gemeinsam mit einer weiteren Athletin ebenfalls Rang zwei.

Anschließend musste Wisniewski in kurzer Zeit zum Weitsprung wechseln. Der Wettbewerb mit Athletinnen der Altersklassen W50 bis W85 zog sich über mehrere Stunden hin. Trotz schwieriger Windverhältnisse korrigierte sie ihren Anlauf und sicherte sich mit 3,65 Metern den Landesmeistertitel.

Nach einer längeren Wettkampfpause stand schließlich noch der Speerwurf auf dem Programm. Auch hier zeigte Wisniewski ihre Klasse und gewann mit starken 21,12 Metern souverän vor der Konkurrenz.

Mit zwei Landesmeistertiteln im Weitsprung und Speerwurf sowie zwei Vizelandesmeisterschaften im Kugelstoßen und Hochsprung krönte Elisabeth Wisniewski ihre erfolgreiche Rückkehr nach der Verletzungspause. Unter schwierigen Bedingungen bewies sie einmal mehr ihre Vielseitigkeit, Wettkampferfahrung und mentale Stärke.