Kreismeisterschaften der U12 und U14: Gold für Louisa Bürk

Nur eine Woche nach den Kreismeisterschaften der U16+ standen am Sonntag, den 20. Mai, bereits die nächsten Titelkämpfe an. Diesmal gingen die Athletinnen und Athleten der Altersklassen U12 und U14 an den Start. Für viele von ihnen zählt dieser Wettkampf zu den Höhepunkten der Saison. Auch vier Nachwuchssportlerinnen und -sportler der SKG Rodgau waren mit dabei und zeigten starke Leistungen.

Für den Höhepunkt aus Sicht der SKG sorgte zum Abschluss des Wettkampftages Louisa Bürk (W11). Nachdem sie bereits vor zwei Monaten den Crosslauf in ihrem Jahrgang gewonnen hatte, überzeugte sie nun auch auf der Bahn über die 800 Meter. In einer Zeit von unter drei Minuten sicherte sie sich den ersten Platz und wurde souverän Kreismeisterin.

benfalls zufrieden mit ihrem Wettkampf konnte Mirjam Hörter (W11) sein. Nach ihren ersten Erfahrungen bei den Hallenkreismeisterschaften bestritt sie nun ihren zweiten großen Wettkampf. Im Sprint qualifizierte sie sich über den Vorlauf für das B-Finale und bestätigte dort ihre Leistung mit einer nahezu identischen Zeit. Im Weitsprung erreichte sie mit 3,16 Metern sogar das Finale, auch wenn am Ende noch einige Zentimeter zu den vorderen Platzierungen fehlten.

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Wettkampf für Nico Büssing (M11). Im Weitsprung zeigte er konstante Sprünge über drei Meter, doch die Konkurrenz war stark und ein Finaleinzug blieb ihm verwehrt. Im Sprint kam zusätzlich Pech hinzu: Nach einem Fehlstart eines Mitkonkurrenten wirkte sich die ungewohnte Situation auf seinen zweiten Startversuch aus. Dadurch blieb er beim Start etwas zurückhaltend, sodass die gelaufene Zeit nicht seinem eigentlichen Leistungsniveau entsprach und ebenfalls nicht für das Finale ausreichte.

Die erfahrenste Athletin im Team war Joela Hörter (W13). Im Weitsprung wollte sie mit einer neuen Bestleistung wichtige Voraussetzungen für die Teilnahme an den hessischen Meisterschaften schaffen. Die Form stimmte, doch beim Anlauf fehlte an diesem Tag die letzte Präzision. So wurden alle drei Versuche wegen minimalen Übertritts ungültig – eine besonders enttäuschende Erfahrung für jede Weitspringerin. Im Sprint zeigte sie anschließend jedoch eine starke Reaktion: Sie gewann ihren Vorlauf über 75 Meter und steigerte sich im Finale nochmals. Dort durfte sie sich am Ende über die Silbermedaille freuen.