Gelungener Saisonauftakt für die SKG Rodgau bei den Hessischen Hallenmeisterschaften

Mit neuen Outfits und nach der Auflösung der Leichtathletikgemeinschaft erstmals wieder unter dem eigenen Vereinsnamen startete die SKG Rodgau am 24. und 25. Januar 2026 in die neue Saison. Drei Athletinnen und Athleten hatten sich für das stark besetzte Teilnehmerfeld aus ganz Hessen qualifiziert – und zeigten zum Start in die neue Saison beachtliche Leistungen.

Den Auftakt machte am Samstag Jeremias Hörter über die 60 Meter. Nachdem er im vergangenen Sommer bei den hessischen Meisterschaften im Freien den Zwischenlauf über 100 Meter nur knapp verpasst hatte, war dieses Ziel nun klar formuliert. Und Hörter lieferte: Mit einer starken persönlichen Bestzeit von 7,99 Sekunden sprintete er in seinem Vorlauf auf Rang fünf und sicherte sich souverän den Einzug in die nächste Runde. Im Zwischenlauf wartete dann nochmals deutlich stärkere Konkurrenz. Hörter hielt gut mit, musste sich am Ende jedoch mit Platz sechs in 8,05 Sekunden zufriedengeben.

Für Joela Hörter und Arina Sochnev war es die Premiere auf hessischer Meisterschaftsebene – und beide überzeugten mit starken Auftritten. Arina Sochnev lief im Vorlauf über 60 Meter in 8,58 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung und qualifizierte sich direkt für den Zwischenlauf. Dort traf sie auf ein hochklassiges Feld und belegte in einem schnellen Rennen Platz acht.

Joela Hörter, die ein Jahr jünger ist als ihre Konkurrentinnen, trat sogar eine Altersklasse höher an. Auch sie steigerte sich auf eine neue Bestleistung und verpasste den Zwischenlauf nur denkbar knapp – eine bemerkenswerte Leistung unter diesen Voraussetzungen.

Am Sonntag stand für Jeremias Hörter zusätzlich der Weitsprung auf dem Programm. Nach Platz sechs in der Sommersaison hatte er sich erneut eine Top-Sechs-Platzierung vorgenommen. Doch bereits beim Einspringen zeigten sich Probleme im Anlauf. Ein ungültiger erster Versuch setzte ihn früh unter Druck. Im zweiten Durchgang erzielte er mit 5,09 Metern zwar einen gültigen Sprung, ließ jedoch durch einen deutlich vor dem Brett gesetzten Absprung wertvolle Zentimeter liegen. Im dritten Versuch riskierte er alles – traf den Sprung optimal, übertrat jedoch um wenige Millimeter. So blieb es bei 5,09 Metern und einem zehnten Platz, der hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb.

Trotzdem kann die SKG Rodgau mit ihrem ersten Auftritt unter eigenem Namen zufrieden auf das Meisterschaftswochenende zurückblicken. Mehrere persönliche Bestleistungen und zwei Zwischenlaufteilnahmen zeigen: Die Richtung zum Start der Hallensaison stimmt.